Congo Hold-Up: Bereicherung durch den Kabila Clan

Public Eye hat mich auf den Aufdeckung von Papieren aufmerksam gemacht, die den Kabila Clan, und die Schweizer Banken anschuldigen, den Staat von Kongo, um viel Geld geprellt zu haben.

Das kurz, nachdem ich die Landesinfo der GIZ in mein Portal eingepflegt habe. Dies zeigt das Land mit seinen Kriegen und dem schweren Los der Zivilbevölkerung.

Die Familie Kabila hat lange den Kongo regiert. Das Unternehmen Glencore zahlt laut eigenen Aussagen CHF 1 Milliarde Steuer pro Jahr, zuwenig für die fast 80 Millionen Bewohner. Wie sollen da Schulen und Krankenhäuser bezahlt werden? Das Land ist verarmt, Millionen Menschen hungern. Der Kabila Clan konnte sich bereichern, wie die Informationen aus Wikipedia aufdecken und verfügt über Vermögen im Ausland.
Wikipedia Eintrag zu Congo Hold-Up

Es ist unsere Aufgabe, die Staatsanwaltschaften zu bitten, gegen die Beteiligten Ermittlungen aufzunehmen und Vermögen einzufrieren. Der Kongo ist aktuell das Land, was dringend humanitäre Hilfe benötigt. Wir hoffen von Public Eye eine Dokumentation zu erhalten, wo die Verstrickungen der Schweiz genannt sind. Wir zitieren hier die E-Mail, welche ich erhalten habe:

«Es ist das grösste Datenleck des afrikanischen Kontinents: Die«Congo Hold-Up»-Recherchen enthüllen, wie eine vom Clan des Ex-Präsidenten Joseph Kabila kontrollierte Bank dazu benutzt wurde, Hunderte Millionen öffentlicher Gelder zu veruntreuen und die Demokratische Republik (DR) Kongo zu plündern. Schweizer Banken und Firmen – darunter die UBS – spielen dabei eine unrühmliche Rolle.

«Congo Hold-Up» ist das Ergebnis von sechs Monaten Recherche und einer beispiellosen Zusammenarbeit von 19 internationalen Medien und fünf NGOs, darunter Public Eye.

Bis jetzt wurden diese drei Folgen veröffentlicht:

Aus Mannheim Massenmord dirigiert

Er hat schnell Asyl bekommen und von Mannheim aus den Massenmord der FDRL organisiert. Ständige Flüge nach Kongo führten zu einen Verstoss gegen den Aufenthaltsregeln und Hinweise wurden kaum nachgegangen. Somit macht sich Deutschland durch eine lasche Justiz mitschuldig.

Die Schuldigen müssen ihre Strafe erhalten, wir sind gespannt, ob wir da was hören, auf dem Fall sind wir durch Zufall gestossen
Massenmorde in Ostkongo aus Deutschland geleitet

Eine grosse Ausnahme? Sicherlich finden sich unter den Flüchtlingen schwarze Schafe, eine kleine Minderheit. Sie nutzt das Asyl für Gräueltaten in der Heimat. Eigentlich sollte da eine Auslieferung stattfinden, doch die kann dazu führen, das der Täter unbehelligt dort ein schönes Leben führt und der nächste Mörder Asyl erhält.

Der Ostkongo ist ein wunderschönes Land und wir sollten alles tun, das die paramilitärischen Organisation geächtet und die Verantwortlichen bestraft werden.

Was ist mit den Kleinminen

Im Brennpunkt der Meinung diskutiert die Öffentlichkeit über grosse Minenbetreiber. Doch es gibt viele Kleinminen, wie ich aus beiliegenden Beitrag von Glencore erfahren habe. 2 Millionen Menschen sind dort beschäftigt. Nun wird eine Vereinigung gegründet, die soziale Standards im Abbau von Kobalt setzen soll
Beitrag über die Gründung einer Kobalt Vereinigung

Wer sich mit Wirtschaftsgeschichte beschäftigt, weiss, es hat viele Unternehmer gegeben, die sich als Patron für die Arbeiter verantwortlich gefühlt haben. Sie haben zahlreiche Wohnungen gebaut und sich um soziale Fragen gekümmert.

Es hat andererseits rücksichtslose Arbeitgeber gehabt, die das alles aus den Arbeitern ausgepresst haben. Dagegen ist der Staat erst vorgegangen, nachdem sich die Arbeiter organisiert hatten. Das hören die Unternehmer nicht gern, doch es braucht die Sozialpartnerschaft, die in Afrika fehlt.

Die Webseite der Kobaltvereinigung zeigt wenig Mitbestimmung von den Arbeitnehmern. Die Situation soll sich verbessern, doch dies geht nur auf Augenhöhe. Ich habe das Gefühl, es soll vor allem das Minengeschäft gefördert werden.
Webseite von der Vereingung

Tourismus ist die Chance sich auf Augenhöhe zu begegnen. Leistungen werden direkt erbracht und das Verständnis ist höher.


Farbige Fotografie aus Pointe Noire

Der Fotograf Robert Nzaou Kissolo aus Pointe Noire, der Wirtschaftsmetropole von Kongo Brazzaville hat in der Internetzeitung Republik Fotos veröffentlicht und dazu einiges zum Alltag schriftlich erläutert.

Link zum Bericht der Republik 

So wird die Bleichung der Haut, ein fragwürdiges Schönheitsideal thematisiert. Helle Haut gilt als Zeichen von Reichtum und jede 4. dunkelhäutige Frau greift zu den Mitteln. Dahinter steckt eine grosse Industrie. Der Bedarf an Hautaufhellungsmitteln ist höher als an Sonnencremes. Man spricht von hohen Gesundheitsrisiken, insbesondere Krebs. Es werden sehr viele gefährliche Mittel mit hohen Quecksilbergehalt produziert.

Hierzu ein Artikel von Fokus

Besten Dank für die Bilder und den Bericht an den Fotografen und der Republik. Sie sind sehr farbenfroh und regen hoffentlich an, sich mehr mit dem Kongo zu beschäftigen.

Feurige Zungen im dunklen Herz von Afrika

Coroline Doka aus der Schweiz bereist viele Länder und manchmal entstehen daraus Reisen für andere. Reiseveranstalter nehmen die Reisen ins Programm auf. Die Trekkingreise von Ruanda nach Kongo auf der Suche nach den Quellen des blauen Nils hat den Förderpreis von Imbach erhalten. Hier der Link zum Artikel

Feurige Zungen … von Caroline Doka

Auf der Reise streift Caroline Doka durch den Kongo. Die Naturschönheiten sind atemberaubend. Wenn sie wollen gehen wir auf Suche Reisen, welche die besuchten Orte mit einbinden. Nehmen Sie einfach Kontakt auf.

Was ist dran an Ebola

Ebola ist eine Krankheit, die leicht übertragbar ist. Daher müssen die Kranken isoliert werden und viele sterben daran. Für die Helfer ist extrem gefährlich. Von 2014-2016 wütete der Virus in Westafrika, bis zu 8000 Personen sind pro Jahr gestorben.

Jetzt hat es den Kongo erwischt, dazu ein Artikel in der NZZ, nur mit Abo zu lesen. Journalismus kostet Geld.
Beitrag in der NZZ zu Ebola

Die Weltgesundheitsorgan in Genf nimmt sich der Epedimie an, doch Infos gibt es kaum. Anfragen an die Pressestelle bleiben unbeantwortet, geschweige denn dass ein Gesprächstermin arrangiert wird.

Bedeutet Ebola vielleicht ein Beschäftigungsprogramm für ausgediente Eliten oder stecken handfeste Interessen dahinter. Sollte Angst geschürt werden, damit niemand in den Kongo. Der Kongo ist kein Reiseland, doch immerhin leben 80 Mio Menschen und mit Kriegen werden weit mehr Menschen massakriert, als mit Ebola.

Wenn Leute sich mehr für den Kongo interessieren, würde intensiver nach einen Impfstoff gesucht werden. Aktuell sind es 8000 Ebola Tote. Jeder Mensch fehlt, doch es gibt unendlich viel mehr Leiden, welches eben nicht so medienwirksam ist.

Markt für Kobalt wächst rassant

Kobalt ist umstritten. Kinderarbeit steckt drin. Die Chinesen holen sich überall Schürfrechte. Der Rohstoff ist wichtig für Smartphones und Batterien. Es ist fraglich, ob genügend ausgebeutet werden kann. Doch der internationale Markt braucht für die Zukunft Kobold, Menschen und Natur in Kongo sind da zweitrangig.

Eines der wichtigsten Abbauländern von Kobalt ist der Kongo. Wie dort die Arbeitsbedingungen sind, ist wenig bekannt. Glencore, ein Rohstoffkonzern in der Schweiz verweigert die Korrespondenz. Es steht aber immer wieder mal was im Wirtschaftsteil zu finden, der der Rohstoff ist wichtig. Hier ein Artikel das die Kupferproduktion sinkt und die Kobaltproduktion steigt.
Artikel in der Aargauerzeitung vom 25.10.19

Ein Schelm, wem das wundert, denn damit bleiben die Einnahmen des Staates konstant und die Abhängigkeit höher. Denn es fehlt Geld für neue Projekte. Der Pressesprecher hat sich damit gebrüstet, dass Glencore 1 Milliarde Steuer pro Jahr bezahlt wird, wohin das Geld fliesst, weiss niemand.

Rohstoffabbau schädigt die Natur und bedeutet harte Arbeit. Tourismus wäre da viel schöner, doch dafür ist mehr Anstrengung. Kunden sind plötzlich viele interessierte Reisende und Beschäftigungsmöglichkeiten gäbe es viele. Nur Regierungen ziehen Rohstoffgeschäfte vor.

Auf diese Problematik muss immer wieder hingewiesen werden, es ist schlussendlich Ausbeutung.

Wir sind von Gott auserwählt

Afrika hat ein besonderes Verständnis von Religion. Am Bahnhof treffe ich einen Mann mit Wurzeln im Kongo. Das erfahre ich später. Wir kommen auf die Religion zu sprechen und das wir Menschen für unser Schicksal verantwortlich sind.

Die Missionierung, da sind wir uns zuerst einig, hat die Afrikaner von den Europäern abhängig gemacht. Doch während wir diskutieren, kommt er sehr darauf zu sprechen, dass er zu irgendeiner von Auserwählten gehört. Er schimpft über die Zeugen Jehovas und erklärt mir, er sei auserwählt.

Die Geschichte des Christentums und auch des Islams ist verführend. Da ist jemand, der für die Menschen sorgt. Doch in Afrika scheint jeder seine eigene Kirche zu wollen und viele Priester haben daraus ein Geschäftsmodell entwickelt.

Sie können Wunder bewirken und wer fleissig spendet, wird belohnt. Die Diskussion ist im Sand verlaufen, denn mein Gegenüber ist im Gegensatz zu mir ein Auserwählter gewesen.

Ich kann alles, du bist arrogant

Afrikaner sind stolz auf ihre Arbeit und manche schaffen es tatsächlich in der Arbeit Fuss zu fassen. Vor allem die zweite Generation ist dahingehend mehr sozialisiert. Sie sehen, dass es sich lohnt zu arbeiten. Es gibt mehr Geld und Anerkennung.

Leider gepaart mit einer Selbstüberschätzung. Im Zug meint ein Schweizer, dessen Vater aus den Kongo ist, dass alles Metall aus dem Kongo stammt und er stolz darauf ist, Polymechaniker zu sein.

Was ist das denn für ein Material? Rohstahl. Ich weiss es ist eine Stahl-/Alulegierung, will es genauer wissen, frage welcher Rohstahl denn und was da aus dem Kongo kommt. Er versteht mich gut, weiss aber keine Antwort und meint er wisse alles über das Schweissen. Als ich nach Schweisstechniken frage, wieder Fragezeichen und der Vorwurf, dass geht mich nichts an, er will nicht mehr mit mir sprechen. Ich sei arrogant.

Diese arrogante Abwehrhaltung passiert oft. Ich glaube den jungen Mann, dass er irgendwie Polymechaniker gelernt hat. Es ist auch klar, dass die Sprache eine Herausforderung. Doch ich habe das Gefühl, dies interessiert wenig. Ob er die hohen Ausbildungsanforderungen geschafft hat, bezweifle ich.

Irgendwo kann er als Polymechaniker arbeiten. In eine Führungsposition zu gelangen wird schwierig.

Überfordert Familie den Afrikaner?

Ich habe Vorurteile, die Afrikaner schwängern viele Frauen, kümmern sich wenig umd die Kinder. Falls doch, mit wenig Herzenswärme. Frauen haben weniger Rechte und mehr Pflichten, ein Grossteil der Arbeit wird von Frauen erledigt.

Ich spreche darüber mit einen älteren Mann aus den Kongo auf der Fahrt nach Baden, auch sein Ziel. Er zeigt mir Fotos seiner Töchter und jammert über den hohen Unterhalt. Warum verbringt er nicht den Sonntag mit seinen Kindern? Keine Antwort, gegenüber nimmt eine jüngere Frau zu, er ist weg, baggert sie sofort an.

Warum wohl? Vielleicht ein Abenteuer, vielleicht Sex, vielleicht die sichere Ehe. Er lächelt viel, zeigt ein paar Bilder, erzählt von seinen schönen Land und das er sich oft alleine fühlt.

Es gibt da bei vielen Afrikanern, die Grundströmung der fehlenden Verantwortung. Eine Frau, mit der ich diskutiere, meint alles Vorurteile. Doch Kinderreichtum bedeutet immer noch Prestige.

Besonders häufig scheitern Beziehungen von Afrikanern mit Schweizerinnen. Davon kenne ich einige. Wieder Vorurteile. Ich hake nach, bitte Beispiele. Gerne wird die Staatsbürgerschaft geholt und der Laufpass gegeben. Eine Frau aus den gleichen Kulturkreis ist immer einfacher,