Exklusive Reise in den Kongo

Der Reiseveranstalter Go Africa hat eine Reise in den Kongo im Programm. Sie reisen dorthin, wo nur Tierschützer, Wissenschaftler und Entdecker Zugang haben. Exklusiv und abgeschieden ist der Park Odzala. Dort ist derzeit der beste Park, um Gorillas und Schimpansen hautnah und ungestört zu treffen. Die Preise bringt sie in den innersten Regenwald. Das Erlebnis der unberührt bleibt unvergesslich. Sie wohnen in Lodges, die gleichzeitig als Forschungsstationen dienen. Die Lodges sind ausgestattet mit einzigartiger afrikanischer Bau- und Handwerkskunst. Ein besonderes Abenteuer für Afrika Liebhaber.

Die Unterbringung erfolgt in exklusiven Lodges. Der Preis ist hoch, aber gerechtfertigt, weil die Reise mit viel Aufwand verbunden ist und ein exklusives, seltenes Erlebnis schenkt.

Hier die Beschreibung der Reise

Wie kann Lebensmittelrettung den Kongo helfen?

Ein Artikel im Blick informiert über das System der Lebensmittelrettung von Toogoodtogo. Das ist eine App wo Lebensmittel angeboten werden, die sonst angeblich auf den Abfall landen. Wir Schweizer sind mit 300 kg weggeworfener Lebensmittel pro Person und Jahr führend. Die Überlegung, wird nichts mehr weggeworfen, kann die Welternährung gesichert werden.

Artikel vom Blick: Erfolgsapp to Good to go

Im Kongo sterben Menschen an Hunger, während wir den Überfluss verwalten

Im Kongo verhungern Menschen, eine Tagesration kostet wenig als einen Dollar. Also lautet die Frage, wie Geld umverteilen? Jedes Smartphone braucht seltene Erden aus dem Kongo. Ohne die Materialien hätten wir keine Informationsgesellschaft. 15000 Mitarbeiter arbeiten bei Glencore. Die Mitarbeiter verdienen überdurchschnittlich. Doch in Anbetracht von 80 Millionen Einwohnern im Kongo können nur Leuchtturmprojekte entstehen. Zumindest kann der Rohstoffgigant beim Marktzugang helfen.

Startups bauen Plattformen im Internet. Für die Einspielung von Skaleneffekten und vielleicht auch die Befriedigung von Investoren. Doch muss immer gleich der Weltmarkt erobert werden? 300 kg werden zu viel Lebensmittel für den Schweizer Konsumenten produziert. Das sollte analysiert werden. Warum wird das Geld nicht im Kongo investiert, um den Hunger zu bekämpfen?

Wie schaffen wir mehr Arbeitsplätze im Kongo?

Tourismus, eine Branche mit hohem Dienstleistungsanteil und vergleichsweise tiefen Investitionen ist im Kongo nicht möglich. Konflikte, Instabilität und eine fehlende Industrie für fast alles, besonders für Lebensmittel muss errichtet werden.

Also müsste in Lebensmittel investiert werden. Kakao ist früher der Reichtum Kongos gewesen. Er könnte dort wild von vielen Einheimischen in seiner natürlichen Umgebung geerntet werden. Sind wir bereit dafür zu zahlen? Irgendwie müssen wir die Wirtschaft anstossen und lernen, mehr Produkte aus Afrika zu fairen Preisen zu beziehen und gleichzeitig helfen, das Land zu modernisieren.

Schokolade ist bei uns immer teurer geworden, während die Kakaopreise sogar gefallen sind. Aus Kostengründen entstehen Monoplantagen, statt eine Landwirtschaft, die auf die Natur und Menschen Rücksicht nimmt. Nur, wir müssen eben von den «alles billiger Gedanken» wegkommen. Das Startup Toogoodtogo erzeugt das Gegenteil und kassiert eine kräftige Provision. Denn die Lebensmittel müssen billiger sein, um einen Anreiz zu geben.

Am Ende nur Werbung und Daten?

Wie meint nun die Gründerin von Toogoodtogo, die Ernährungsprobleme lösen? Sie muss am Anfang der Kette ansetzen. Das ist das Angebot, da braucht es mehr im Kongo als in der Schweiz. Und für die armen Menschen hier bringt die App wenig. Viele aus dem Umfeld kommen mit Smartphones selten zurecht. Eher die Studierenden, wo die Eltern oft genug Vermögen haben. Die App ändert am Ende wenig und wird zur Werbung und für ein gutes Image genutzt. Wenn sie das Problem der Lebensmittelverschwendung löst, würde die App sich selber abschaffen. Mit dieser Vision startet kein Startup und es gibt keine Finanzierungsrunden von Investoren.